Träume nicht Dein Leben - Lebe Deinen Traum!


Ihr fragt euch sicherlich, wie kommt man zu dem Entschluss, sein gesellschaftlich anerkanntes Leben, von heute auf morgen, über den Haufen zu werfen...


Da sind wir schon direkt mittendrin. GESELLSCHAFTLICHE ANERKENNUNG - Warum? Muss ich nicht selber mein Leben erstmal als das für mich schönste anerkennen? 

Warum streben wir so sehr danach von anderen anerkannt zu werden, anstatt einfach in uns reinzuhören und uns selber die Anerkennung zu geben, die wir benötigen.


Ich möchte gar nicht behaupten, dass es nicht auch Menschen gibt, die genau mit den gesellschaftlichen Normen glücklich sind. Aber ich habe für mich entschieden, mein Leben hat mehr zu bieten! 


Wer mich kennt, sollte gemerkt haben, dass ich mich die letzten Jahre sehr verändert habe. Für mich persönlich absolut zum positiven, aber bestimmt für den ein oder anderen auch sicherlich zu jemandem, dessen Ansichten nicht nachvollziehbar sind. Aber das ist auch völlig in Ordnung. 


Ich möchte euch auf meine Reise mitnehmen und euch gerne daran teilhaben lassen, warum ich denke, wie ich denke. 


Ich freue mich auf eure Reaktionen und Nachrichten.


PN via Instagram an @bulli_habibi_und_das_meer




Die Idee 'Blog'

Seit meinem Entschluss alleine zu reisen höre ich gefühlt nur noch Sätze wie: "Christina, wir wollen aber Bilder sehen", "Kind, melde dich regelmäßig, damit wir uns keine Sorgen machen müssen" oder "Schick immer Standorte, damit wir die coolsten Spots auch kennen"...

Ich find's wunderschön, dass alle sich so mitfreuen und natürlich Interesse daran haben, dass es mir gut geht. Aber ich möchte nicht den Fehler machen und nur vor meinem Handy sitzen und allen eigentlich ständig das Gleiche schreiben. Natürlich möchte ich euch alle aber dran teilhaben lassen, ob Familie, Freunde oder meine kleine Insta-Community. Also musste die Lösung her - ein Travelblog 📷📝

Pläne sind da, um über den Haufen geworfen zu werden

 

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen nach Tschechien zu fahren. Allerdings, als ich mir morgens im Bett die Gegend im Süden ansah und ich auf der Suche nach möglichen Spots war, fühlte ich mich gar nicht mehr so danach, dorthin zu fahren.

 

 

 

Das merkwürdige war, ich vermisste die Berge. Ja ihr habt richtig gehört, niemals hätte ich selber von mir gedacht, dass ich DAS jemals sage. Meine Divise als Küstenkind war immer "Hauptsache Wasser!", wenn auch nur an einem See. Aber mein Bauch sagte mir, ich will Seen in Mitten von Bergen, türkisklares Wasser und nicht nur einen einfachen See im Wald. Also entschied ich kurzer Hand weiter in den Süden zu fahren, anstatt in den Osten.

 

 

 

Und wieder einmal bin ich dankbar, auf mein Bauchgefühl gehört zu haben. Ich fand einen wunderschönen Platz am See, es regnete wie aus Eimer, der Internetempfang war grauenhaft, aber ich war glücklich. Ja glücklich, denn ich hatte mein Notizbuch und Zeit um mal wieder zu schreiben, denn das ist es, was mir in einem Alltag am meisten fehlt und worauf ich mich so sehr gefreut habe. Sich wohl fühlen und den Gedanken freien Lauf zu lassen. Und gerade wenn man handschriftlich etwas in sein "Aha-Momente-Buch" schreibt, denkt man nochmal viel intensiver über alles nach.

 

 

 

Natürlich mache auch ich mir Gedanken, wenn ich meinen ersten Plan über den Haufen werfe oder plötzlich anders empfinde, als zuerst gedacht, aber ich weiß, dass ich niemandem eine Rechenschaft schuldig bin und das macht die Entscheidung dann schon um einiges leichter.

 

 

 

Ich denke jeder von uns kennt dieses Gefühl, dass man sich einer Sache ganz sicher ist und plötzlich möchte man seine Meinung revidieren, weil man aus ganz unterschiedlichen Gründen anders empfindet. Doch genau dann, weichen viele Leute, denke ich, nicht von ihrem Vorhaben ab, da sie sonst möglicherweise als inkonsequent bezeichnet werden könnten.

 

 

 

Okay, dann bin ich vielleicht inkonsequent, aber ist das etwas Schlechtes, wenn es mir damit besser geht? Ich persönlich empfinde es eher als Stärke, sagen zu können, dass mein Selbstbewusstsein groß genug ist, um zugeben zu können, dass meine erste Meinung vielleicht falsch war.

 

 

 

Ich kenne ähnliche Situationen aus dem zwischenmenschlichen Bereich von mir selber auch. Berufsbedingt habe ich mir über die letzten Jahre eine sehr gute Menschenkenntnis angeeignet und meist reichen mir wenige Sekunden aus, um zu entscheiden, wie jemand auch mich wirkt und ob ich mich mit dieser Person weiter auseinandersetzen möchte.

 

 

 

Bei einer mittlerweile sehr guten Freundin von mir, hat mich mein erstes Gefühl allerdings auch getäuscht. Als ich sie vor einigen Jahren beruflich kennenlernte, empfand ich sie wirklich als unerträglich und habe ihr dann auch keine große Beachtung geschenkt und wenn dann vermutlich eher negative. Doch irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich erkannte, dass mehr hinter dieser oberflächlichen Fassade stecken muss. Ja, ich habe meine Meinung zu diesem Menschen revidiert, weil ich auf mein Bauchgefühl gehört habe und darüber bin ich bis heute sehr dankbar. Manchmal hilft es wirklich nochmal tiefer nachzubohren und die ersten Gedanken infrage zu stellen.

 

 

 

Ich möchte euch einfach nur Mut machen und euch sagen, dass es gar nicht schlimm ist, im ersten Moment mal falsch gelegen zu haben. Ich wünsche uns allen die Stärke, dazu stehen zu können, dass wir mit gutem Gewissen Pläne auch mal über den Haufen werfen können, denn irren ist absolut menschlich.

 

 

 

#thinkaboutit

 

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